SOS Vitoria

Rettung spanischer Tiere

Tulipa, Roya, Rumo und Bic…

Immer wieder passiert das Schreckliche, das Unfassbare… Immer wieder gibt es arme Nasen, die schon ein Reiseticket in der Pfote haben, es aber dennoch nicht schaffen. Und oft sind es die widrigen Umstände in der Perrera, gerade im Winter, die so manchen Vierbeiner die Reise ins Glück nicht erleben lassen.

Stellvertretend für diese armen Seelen stehen Tulipa, Roya, Rumo und Bic. Sie sollen uns immer wieder daran erinnern, wofür wir all die Mühen auf uns nehmen, ein sicheres und warmes Plätzchen zu finden. Und sie werden uns immer wieder daran erinnern, wie wichtig das für die Tiere in Vitoria und Miranda ist - auch wenn dort momentan nicht, wie in unzähligen anderen Perreras, regelmäßig getötet wird. Sie - und all die anderen, oft namenlos aufgrund der Umstände dort verstorbenen: alte oder kranke, einfach weggeworfene und entsorgte treue Weggefährten. Verzweifelte, traurige, ängstliche Nasen, die ein Zuhause hatten und nicht verstehen, warum sie nicht mehr gewollt sind. Angsterfüllte, geschundene Seelen, die viel Schlimmes erlebten und trotz allem hoffen, dass irgendwo da draussen jemand ist, der ihnen zeigt was Leben und Lieben heisst. Kleine, unwissende Welpen, erst am Anfang ihres Lebens, das doch so schnell schon vorbei ist - noch bevor es richtig beginnen konnte…

 

Für Tulipa

Du, arme kleine Maus hast es nicht geschafft, in diesem Leben ein Zuhause zu haben, in dem liebevolle Menschen für Dich da sind, Du Spiel, Spaß und schöne Spaziergänge erleben darfst, ein kuscheliges Plätzchen immer auf Dich wartet, und wo Du nie Hunger und Durst leiden musst.

Du, arme kleine Tulipa warst in den Händen grausamer Kreaturen, die den Namen Mensch nicht verdienen. Sie haben Dich benutzt, sie haben Dich gequält, sie haben Dir die Beine gebrochen und Dich dann hilflos ausgesetzt, Dich einsam Deiner Qual überlassen, entsorgt wie Müll.

Dann schien es endlich, als könntest Du gerettet werden. Tierfreunde fanden Dich und nahmen Dich mit, Du kamst in die Obhut lieber Tierschützer, eine Operation sollte es geben, um Deine Beinchen zu retten. Auch ein Pflegeplatz hier in Deutschland war schon gefunden, Du solltest einen behüteten Start in ein neues Leben haben. Doch es war zu spät. Dein Zustand war zu schlecht, Du warst zu schwach und ausgezehrt und vielleicht auch zu hoffnungslos, und so bist Du gegangen ohne je wirklich gelebt zu haben.

Wir sind sehr traurig.

Christine und alle Tierfreunde, die an Deinem Schicksal Anteil genommen haben

 

 

 

Roya, die kleine süße Mixhündin, deren genaues Alter unbekannt war… Eine verschmuste, anhängliche, gehorsame und hundeverträgliche Maus - einfach nur ein kleiner Schatz…

Sie musste wegen eines Mama-Tumors in Spanien noch operiert werden und hätte dann ins Glück reisen können - sie hatte einen Platz in Deutschland gefunden.

Am 21.01.2010 erhielten wir die traurige Nachricht, dass dieses kleine Mädchen sich von der Operation nicht erholt hat und in der Klinik gestorben ist. Das Schicksal hatte wieder einmal kein Erbarmen - nachdem Roya solange in der Perrera ausharren musste und nun kurz davor war, endlich glücklich zu werden, hat es zugeschlagen. Wir sind sehr sehr traurig…

Machs gut, süße Maus und leb wohl dort an der Regenbogenbrücke.

 

Rumo, der arme alte Pointer… Ausgedient, zur Jagd nicht mehr zu gebrauchen… Wer weiss schon, was für ein Leben er geführt hat - einfach nur eine arme müde Hundeseele, die ein warmes trockenes Körbchen und ein paar streichelnde liebevolle Hände so sehr verdient hätte für ihren letzten Lebensabschnitt.

Es hat nicht sein sollen. Er konnte nicht wissen, dass sein Ticket bereit lag, ein schönes Leben auf ihn wartete und er einfach nur ein paar Tage länger hätte durchhalten müssen. Man fand ihn eines Morgens tot im Zwinger…

 

Bic, der aktive 7jährige Podenco… er hatte so großen Spaß daran, durch die Gegend zu springen und verstand sich gut mit anderen Hunden… ängstlich gegenüber den Menschen, vorsichtig… doch auch neugierig und hoffend, dass es auch Menschen gibt, die es gut mit ihm meinen…

Auch er hatte sein Reiseticket und wäre in sein Glück gefahren. Doch es kam auch hier anders. Er verstarb in der Nacht vom 25. auf den 26.1. in seinem Perrerazwinger - niemand weiß warum… Armer kleiner Bic - so kurz vor dem Ziel und doch verloren - es tut uns so entsetzlich leid…

 


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